Südafrika. Eine Verbindung, die bleibt.
Mein Jahr bei den Sisters of St. Paul, unser Gemeindebesuch 2026 und Projekte, die Menschen neue Möglichkeiten eröffnen.
Die Projekte unterstützen
Ich kam mit einem Plan.
Und fand meinen Weg.
Nach dem Zivildienst führte mich mein Weg für ein Jahr zu den Sisters of St. Paul nach Südafrika. Ich wollte damals Medizin studieren. Dass dieses Jahr mein Leben in eine andere Richtung führen würde, wusste ich noch nicht.
Ich lebte mit den Schwestern und half in ihren Kindergärten und Altenheimen mit. Es ging um die einfachen, notwendigen Dinge: mit anpacken, Zeit teilen, für Menschen da sein. Glaube begegnete mir dort nicht zuerst als Erklärung, sondern als gelebte Nähe.
In diesem Alltag und in den Begegnungen wuchs langsam der Wunsch, Priester zu werden. Südafrika hat meinen Blick auf Menschen und meinen Glauben verändert. Aus einer leisen Ahnung wurde eine Entscheidung, die mich später zum Theologiestudium nach München führte.
Was geblieben ist, ist die Verbundenheit mit den Menschen und den Schwestern. Und die Überzeugung: Hoffnung wird dort konkret, wo Menschen einander Raum geben und füreinander Verantwortung übernehmen.
Nach 26 Jahren:
vertraute Gesichter, neue Begegnungen.
Im Oktober 2026 kehrte ich mit einer Reisegruppe aus unserer Gemeinde nach Südafrika zurück. Wir waren 18 Menschen unterwegs – durch eine beeindruckende Landschaft und vor allem zu Menschen, mit denen mich eine lange Geschichte verbindet.
Bei den Sisters of St. Paul in Reitz, Senekal und Petrus Steyn erlebten wir ihre Arbeit in Kindergärten, in der Begleitung von Menschen mit geistiger Beeinträchtigung und in Altenheimen. Schwester Beatrix, eine gute Freundin, begleitete unsere Gruppe. Alte Freundschaften wurden lebendig, neue Verbindungen entstanden.
Es gab bedrückende Begegnungen mit Armut und Lebensbedingungen, die uns nachdenklich machten. Zugleich haben uns die Herzlichkeit, die Gastfreundschaft und die Lebensfreude angesteckt. Am letzten Abend feierten wir Gottesdienst, begegneten dem neuen Bischof von Bethlehem, Motlatsi Meshack Phomane, aßen gemeinsam – und tanzten.
Unsere Reise führte außerdem von Johannesburg über den Krügerpark und den Addo Elephant Park bis ans Kap. Doch die wichtigste Erinnerung lässt sich nicht auf einer Landkarte markieren: die Erfahrung, willkommen zu sein und miteinander verbunden zu bleiben.
Hilfe, die im Alltag ankommt.
Für Kinder, Familien und ältere Menschen
- Zwei Kindergärten
- Das von Schwester Elisabeth Anton gegründete Projekt für Aidswaisen
- Ein Altenheim
Die Angebote geben Kindern einen verlässlichen Ort und begleiten Menschen in unterschiedlichen Lebensphasen. Schwester Elisabeth Anton aus Herxheim ist inzwischen verstorben. Das von ihr gegründete Projekt für Kinder, die durch Aids ihre Eltern verloren haben, besteht weiter. Mit Unterstützung bleibt ihre Arbeit lebendig.
Begleitung, die Würde stärkt
Hier setzen sich die Schwestern für Menschen mit geistiger Beeinträchtigung ein. Ihre Arbeit verbindet Begleitung im Alltag mit Zuwendung und Gemeinschaft.
Im Mittelpunkt stehen Menschen mit ihren eigenen Bedürfnissen, Fähigkeiten und ihrer unverlierbaren Würde.
Im Alter nicht allein
Das Altenheim ist ein Ort der Versorgung, der Begegnung und des gemeinsamen Lebens. Die Schwestern sind für ältere Menschen da und begleiten ihren Alltag.
Unterstützung hilft, diese verlässliche Begleitung mitzutragen.
Hilfe erreicht auch Familien im Township: etwa durch Lebensmittel, zusätzlichen Wohnraum oder ein Bett für eine kranke Mutter. Die Schwestern besuchen Menschen und sehen, wo konkrete Unterstützung gebraucht wird.
Menschen. Begegnungen. Geteiltes Leben.
Bilder aus meinem Jahr in Südafrika, aus den Projekten der Schwestern und von unserem Wiedersehen 2026. Ein Klick öffnet das jeweilige Bild größer.











Freude, die verbindet.
Wir singen „Ha ho ya tshwanang le Jesu“ – „Niemand ist wie Jesus.“ Weitere Zeilen erzählen sinngemäß vom Umhergehen, vom Suchen und davon, niemanden wie ihn zu finden.
Dieses Lied war mein Lied in Südafrika. Es begleitet meine Suche nach Gott und nach dem, was mein Leben trägt. Wenn ich es heute singe, werden die Begegnungen von damals lebendig – und die Sehnsucht, die mich bis heute bewegt.
Die Arbeit der Schwestern unterstützen.
Es gibt zwei Wege zu helfen. Wer eine Spendenquittung benötigt, nutzt bitte die Überweisung an die Kirchengemeinde.
Überweisung an die Kirchengemeinde
- Empfängerin
- Katholische Kirchengemeinde
Hl. Hildegard von Bingen Dudenhofen - Bank
- Liga-Bank Regensburg-Speyer
- IBAN
- DE80 7509 0300 0000 0653 23
- BIC
- GENODEF1M05
- Verwendungszweck
- Spende Südafrika
Für die Ausstellung einer Spendenquittung bitte vollständigen Namen und Postanschrift beim Pfarrbüro angeben. Bei Rückfragen hilft jens.henning@bistum-speyer.de.
Direkt über PayPal unterstützen
Die Zahlung geht persönlich an Jens Henning und wird von ihm an die Projekte in Südafrika weitergeleitet.
Für diese persönlichen PayPal-Zahlungen kann keine Spendenquittung ausgestellt werden.
Direkt mit PayPal unterstützen ↗Empfängerkonto:
henningjens@web.de
Der persönliche PayPal.Me-Link von Jens Henning öffnet sich in einem neuen Fenster. Betrag selbst wählen und als Nachricht bitte „Spende Südafrika“ angeben. Vor dem Senden den Empfänger prüfen. Erst beim Anklicken wird eine Verbindung zu PayPal hergestellt.